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Das 3. Geheimnis  

Die drei Geheimnisse von Fatima sind jene Teile der Botschaft, die Lúcia dos Santos, Jacinta Marto und Francisco Marto am 13. Juli 1917 bei der dritten Marienerscheinung in der Cova da Iria bei Fátima (Portugal) empfangen haben und 1917 nicht veröffentlichen durften.
1927 hat Lucia in einer Botschaft des Himmels die Erlaubnis zur Offenbarung der ersten beiden Geheimnisse erhalten. Diese Niederschrift musste sie aber auf Anweisung ihres Seelsorgers wieder verbrennen. Am 31. August 1941 schrieb Lucia nochmals die Geheimnisse auf und übergab den Text dem Bischof von Leiria. Beide Geheimnisse wurden am 13. Mai 1942 veröffentlicht.
Das 3. Geheimnis von Fatima wurde von Luzia 1944 in einem versiegelten Umschlag dem Bischof von Leiria übergeben. Am 4. April 1957 kam er in das Geheimarchiv des Vatikan. Lucia hatte aussen auf den Umschlag geschrieben, dass er nicht vor 1960 geöffnet werden dürfe [1962, Beginn des II. Vatikanische Konzils]. Aber erst am 26. Juni 2000 wurde der Inhalt durch Kardinal Joseph Ratzinger und Erzbischof Tarcisio Bertone bekannt gemacht.

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Lúcia dos Santos, Jacinta Marto und Francisco Marto

Der Wortlaut des 3. Geheimnisses:
»Nach den zwei Teilen, die ich schon dargestellt habe, haben wir links von Unserer Lieben Frau etwas oberhalb einen Engel gesehen, der ein Feuerschwert in der linken Hand hielt; es sprühte Funken und Flammen gingen von ihm aus, als sollten sie die Welt anzünden; doch die Flammen verlöschten, als sie mit dem Glanz in Berührung kamen, den Unsere Liebe Frau von ihrer rechten Hand auf ihn ausströmte: den Engel, der mit der rechten Hand auf die Erde zeigte und mit lauter Stimme rief: Busse, Busse, Busse! Und wir sahen in einem ungeheuren Licht, das Gott ist: „etwas, das aussieht wie Personen in einem Spiegel, wenn sie davor vorübergehen“ einen in Weiss gekleideten Bischof „wir hatten die Ahnung, dass es der Heilige Vater war“. Verschiedene andere Bischöfe, Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen einen steilen Berg hinaufsteigen, auf dessen Gipfel sich ein grosses Kreuz befand aus rohen Stämmen wie aus Korkeiche mit Rinde. Bevor er dort ankam, ging der Heilige Vater durch eine grosse Stadt, die halb zerstört war und halb zitternd mit wankendem Schritt, von Schmerz und Sorge gedrückt, betete er für die Seelen der Leichen, denen er auf seinem Weg begegnete. Am Berg angekommen, kniete er zu Füssen des grossen Kreuzes nieder. Da wurde er von einer Gruppe von Soldaten getötet, die mit Feuerwaffen und Pfeilen auf ihn schossen. Genauso starben nach und nach die Bischöfe, Priester, Ordensleute und verschiedene weltliche Personen, Männer und Frauen unterschiedlicher Klassen und Positionen. Unter den beiden Armen des Kreuzes waren zwei Engel, ein jeder hatte eine Giesskanne aus Kristall in der Hand. Darin sammelten sie das Blut der Märtyrer auf und tränkten damit die Seelen, die sich Gott näherten.«

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Das 1. Geheimnis  
"Unsere Liebe Frau zeigte uns ein grosses Feuermeer, das in der Tiefe der Erde zu sein schien. Eingetaucht in dieses Feuer sahen wir die Teufel und die Seelen, als seien es durchsichtige schwarze oder braune, glühende Kohlen in menschlicher Gestalt. Sie trieben im Feuer dahin, emporgeworfen von den Flammen, die aus ihnen selber zusammen mit Rauchwolken hervorbrachen. Sie fielen nach allen Richtungen, wie Funken bei gewaltigen Bränden, ohne Schwere und Gleichgewicht, unter Schmerzensgeheul und Verzweiflungsschreien, die einen vor Entsetzen erbeben und erstarren liessen. Die Teufel waren gezeichnet durch eine schreckliche und grauenvolle Gestalt von scheusslichen, unbekannten Tieren, aber auch sie waren durchsichtig und schwarz."
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Das 2. Geheimnis  
"Ihr habt die Hölle gesehen, wohin die Seelen der armen Sünder kommen. Um sie zu retten, will Gott in der Welt die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen begründen. Wenn man tut, was ich euch sage, werden viele Seelen gerettet werden, und es wird Friede sein. Der Krieg wird ein Ende nehmen. Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat von Papst Pius XI. ein anderer, schlimmerer beginnen. Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wisst, dass dies das grosse Zeichen ist, das Gott euch gibt, dass Er die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters bestrafen wird. Um das zu verhüten, werde ich kommen, um die Weihe Russlands an mein unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats zu verlangen. Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren und es wird Friede sein. Wenn nicht, wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Kirchenverfolgungen heraufbeschwören. Die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben, verschiedene Nationen werden vernichtet werden, am Ende aber wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren. Der Heilige Vater wird mir Russland weihen, das sich bekehren wird, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt werden."
 
 
 
Bemerkungen

Man darf sich die Frage stellen, ob die mit der Veröffentlichung des 3. Fatimageheimnisses von Kardinal Sodano aufgestellte offiziöse These von der „Vergangenheit“ des Geheimnisses sich vielleicht doch erst noch in der Zukunft erfüllt, ja sich gerade vorbereitet. Stehen wir vor einer neuen Verfolgung, vor einer zerstörten „Grossen Stadt“? Muss der Heilige Vater nicht viel Leiden?

Wenn u.a. davon gesprochen wird, dass der "in Weiss gekleidete Bischof [der Papst] durch eine grosse, halb zersörte Stadt schreitet, so deutetdies eher einem Krieg oder einer Revolution hin und nicht auf ein Atentat, so wie es die offizielle Interpretation vom Vatikan vorgibt.
Zudem ist nicht von einem Soldat, sondern von mehreren Soldaten die Rede.
Es gibt auch keinen Hinweis anzunehmen, dass der Papst diese Schüsse überleben würde.
Vielmehr kommen in Folge auch Bischöfe und Ordensleute ums leben.
Eine solche Beschreibungen deuten eher auf ein bevorstehendes Ereignis hin.

Man vergleiche dazu folgende Textstelle aus der bekannten Prophezeiung "Das Lied aus der Linde"!, von der Verfolgung des kath. Klerus in Rom:
"...Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
Schonet nicht den Greis im Silberhaar,
Über Leichen muss der Höchste flieh'n
Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn."
... Mehr...

 

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Botschaft der Lucia von Fatima
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mitgeteilt an P. Augustin Fuentes
am 26. November 1957 - Auszug:
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"Die Madonna ist sehr unzufrieden, weil man sich nicht um ihre Botschaft vom Jahre 1917 kümmert. Weder die Guten, noch die Bösen haben sich danach gerichtet. Die Guten gehen ihren Weg, ohne sich Sorgen zu machen. Sie folgen nicht den himmlischen Weisungen, und die Bösen gehen weiter auf ihrem breiten Weg des Verderbens. Sie kümmern sich in keiner Weise um die Strafen, die ihnen drohen.
Glauben Sie mir, Pater, der Herr wird die Welt sehr bald bestrafen... Pater, stellen Sie sich die grösste Züchtigung vor. Wie viele Seelen werden in die Hölle fallen, und dies wird eintreten, wenn man nicht betet und Busse tut! Darum ist die Madonna traurig.

Sagen Sie es allen, die Muttergottes hat es mir oft gesagt: Viele Nationen werden vom Antlitz der Erde verschwinden, Russland wird die Geissel sein, die Gott erwählt hat, um die Menschheit zu strafen, wenn wir nicht mit unseren Gebeten die Gnade seiner Bekehrung erlangen.
Sagen Sie es allen, Pater, dass der Teufel den Entscheidungskampf gegen die Muttergottes beginnt. Das, was das Unbefleckte Herz Mariens und Jesu betrübt, ist der Fall der gottgeweihten Seelen, der Ortensleute und Priester. Er weiss, dass die Ordensleute und Priester, wenn sie ihre erhabene Berufung aufgeben, viele Seelen in die Hölle führen. Wir sind kaum imstande, die Strafe des Himmels zu verzögern.
Aber wir haben zwei hervorragende Mittel zu unserer Verfügung: Gebet und Opfer. Der Teufel unternimmt alles, um uns zu zerstreuen und uns die Lust zum Beten zu nehmen. Wir werden uns gemeinsam retten oder verdammen. Darum, Pater, muss man den Leuten sagen, dass sie nicht darauf warten sollen, bis der Papst oder die Bischöfe, Pfarrer oder Generaloberen einen Aufruf zur Busse und zum Gebet erlassen. Es ist nun an der Zeit, dass jeder in eigener Initiative nach den Weisungen der Muttergottes heilige Werke vollbringt und sein Leben umgestaltet!!!
Satan will sich der geweihten Seelen bemächtigen. Er sucht sie zu verderben, um die anderen zur endgültigen Unbussfertigkeit zu führen. Er gebraucht seine Schlauheit und versucht sogar einzuflüstern, das Ordensleben aufzulassen...
Daraus folgt Unfruchtbarkeit für das Innenleben und Gleichgültigkeit bei den Weltlichen bezüglich des Verzichtes auf Vergnügungen und die totale Hingabe an Gott...
Die Muttergottes hat ausdrücklich gesagt: Wir nähern uns den letzten Tagen. Sie hat es mir dreifach zu verstehen gegeben...
Pater, es ist dringend nötig, dass wir uns der schrecklichen Wirklichkeit bewusst werden. Wir wollen die Seelen nicht mit Angst erfüllen, sondern nur dringend die Wirklichkeit zu Bewusstsein bringen.
Der brennendste Wunsch der Gottesmutter ist es, dass wir ihr durch das tägliche Rosenkranzgebet helfen, Seelen zu retten. Für das bedingungslose, tägliche Rosenkranzgebet haben wir nicht nur Mariens besonderen Schutz für Leib und Seele bei dieser direkten Züchtigung Gottes, sondern auch eine Sterbestunde, bei der wir ohne bitteren Todeskampf an ihrer Mutterhand ruhig hinübergleiten in die ewige Herrlichkeit. Dies allein wäre schon den täglichen Rosenkranz wert.
Mit etwas gutem Willen und festem Entschluss lassen sich bestimmt diese 20-30 Minuten fürs Rosenkranzbeten auf einmal oder in Zeitabständen, während des Tages oder der Nacht, einschieben."

 

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Das Dritte Geheimnis von Fatima (Oktober 2014)

Der «Fatima Crusader» die Zeitschrift der Fatima-Bewegung in den USA, hat ein Interview mit Pater Paul Kramer geführt: Crusader Heft 82, Sommer 2006. www.fatima.org Entnommen aus:

Schweizerisches Katholisches Sonntagsblatt; Nr. 21 vom 19. Oktober 2014 bis Nr. 23 vom 16. Nov. 2014.

 

Einleitung

Viele Katholiken erinnern sich noch an die überraschend deutlichen Äußerungen von Schwester Angelica, Gründerin der Fernsehstationen Eternal Word Television Network (EWTN), welche die Version des Dritten Geheimnisses betreffen, welche vom Vatikan am 26. Juni 2000 veröffentlicht wurde. Schwester Angelica teilte den Zuschauern des National Television am 16. Mai 2001 mit:

«Was das Geheimnis betrifft, gehöre ich zu einer jener Personen, die glauben, nicht die ganze Wahrheit erfahren zu haben... Weil ich denke, dass diese furchterregend ist...»

Schwester Angelica, wie Millionen von Katholiken auf der ganzen Welt, konnten es nur schwer glauben, dass eine obskure Vision «eines in weiß gekleideten Bischofs der auf einen Hügel steigt»… , alles an Geheimnis gewesen sein soll, was vom Vatikan seit über 40 Jahren sorgsam unter Verschluss gehalten wird. Zuerst einmal muss man sich fragen, was aus den «Worten der Heiligen Jungfrau» geworden ist, die im Jahre 1960 vom Vatikan in seiner eigenen Ankündigung, das Geheimnis nicht zu veröffentlichen, erwähnt werden, die diese Vision erklären würden. Wie könnten der Heilige Vater und seine Bischöfe in eine Lage geraten, in der sie abgeschlachtet werden? Ist die halb erstörte Stadt keine andere als die zerstörte Stadt Rom, aus der der Heilige Vater über die Leichnahme seiner Untertanen flieht, so wie es Papst Pius X. in seiner eigenen prophetischen Vision gesehen haben soll?

Pater Paul Kramer, der die Umstände und Fakten, die das Dritte Geheimnis umgeben, seit ungefähr 35 Jahren studiert, stimmt mit Schwester Angelica darin überein, dass das Dritte Geheimnis tatsächlich und sicher furchteinflößend ist, und zwar viel furchteinflößender als es die Katholiken allgemein angenommen haben.

Pater Kramer folgert, ausgehend von seinen Nachforschungen, dass das Dritte Geheimnis wesentlich mehr vorhersagt als die Apostasie in der Kirche, die von «oben» beginnt, wie Kardinal Ciappi, der päpstliche Theologe von fünf aufeinander folgenden Päpsten (von Papst Pius XII. bis Papst Johannes Paul II), nach der Lektüre des Geheimnisses enthüllt hat. Es wurde zudem von den Fatima-Gelehrten deutlich und übereinstimmend darauf hingewiesen, dass das Dritte Geheimnis mit Worten der Heiligen Jungfrau beginnt, die da lauten : «In Portugal wird das Dogma des Glaubens immer bewahrt bleiben». Schwester Lucia ergänzte «usw.», um zu verdeutlichen, dass weitere Worte unser Heiligen Jungfrau im Dritten Geheimnis folgen würden.

Darüber hinaus erklären die «Worte der Heiligen Jungfrau», die vom Vatikan seit dem Jahre 1960 zurückgehalten werden, tatsächlich, wie es dazu kommt, dass der Papst außerhalb der halb zerstörten Stadt exekutiert wird, sagt Pater Kramer. Dieses Ereignis ist der Höhepunkt einer Serie von katastrophalen Begebenheiten, die nicht nur die Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils beinhalten und seine gezielte Übernahme kirchlicher Strukturen durch Vertreter eines modernistischen Liberalismus. Das Dritte Geheimnis sagte auch all das voraus, was wir momentan durchleben, hauptsächlich die Nachwehen des Zweiten Vatikanischen Konzils. Es sagt aber auch voraus, dass der Dritte Weltkrieg Rom möglicherweise in Schutt und Asche legen wird. In diesem Interview für den Fatima Crusader, zeigt Pater Kramer, wie die Worte der Heiligen Jungfrau ein Puzzle vervollständigen müssen, dessen Teile uns schon von verlässlichen Quellen, wie unter anderem vom verstorbenen Papst Johannes Paul II., zur Verfügung gestellt worden sind.

Das Interview mit Pater Kramer

Der Fatima Crusader (im Folgenden FC): Warum glauben Sie, dass das Dritte Geheimnis von Fatima noch mehr enthüllt als die Apostasie innerhalb der Kirche «beginnend an der Spitze», wie Kardinal Ciappi aussagt?

Pater Kramer: Zuerst einmal enthüllt diejenige Version des Dritten Geheimnisses, die vom Vatikan im Juni 2000 veröffentlicht wurde, sowohl eine materielle als auch eine spirituelle Katastrophe: Erschlagene Bischöfe, Priester, Fromme und Laien, eine halb zerstörte Stadt und der Papst, der von Solddaten am Fuße eines großen Kreuzes außerhalb dieser halb zerstörten Stadt getötet wird.

Lassen Sie uns das aufschlussreiche Interview mit Kardinal Ratzinger (Papst Benedikt XVI.) in Erinnerung rufen, das 1984 im Jesus Magazin erschienen ist, in dem er das Dritte Geheimnis erörtert, von dem er zugibt, dass er es gelesen habe. In diesem Interview enthüllt der Kardinal mehr als er vielleicht vorgehabt hatte. Er verband drei Dinge miteinander: das Dritte Geheimnis, die Heilige Schrift und andere weitere Marienerscheinungen, die von der Kirche als authentisch anerkannt worden sind. Wie er im Jahre 1984 gesagt hat - und ich zitiere ihn wörtlich «die Dinge, die in diesem Dritten Geheimnis enthalten sind, korrespondieren mit dem, was in der Heiligen Schrift angekündigt und was immer und immer wieder in vielen anderen Marienerscheinungen gesagt worden ist...»

Also erfahren wir zweifelsfrei durch die wörtliche Aussage des Papstes (Ratzinger), dass der Inhalt des Dritten Geheimnisses nicht nur mit der Heiligen Schrift übereinstimmt, sondern auch mit dem, was immer und immer wieder durch andere Marienerscheinungen offenbart worden ist. Das ist unser Schlüssel.

Nun ist es aber offensichtlich, dass die vatikanische Version von 2000, die Vision des «in weiß gekleideten Bischofs», weit davon entfernt ist, detailliert genug zu sein, um vollständig - und das ohne weitere erklärende Worte der Heiligen Jungfrau die Aussagen der Heiligen Schrift und der «vielen weiteren Marienerscheinungen» zu enthalten, auf die der Papst anspielte, als er noch Kardinal Ratzinger war.

Tatsächlich beinhaltet keine der anerkannten Marienerscheinungen eine Vision, die die Exekution des Papstes außerhalb einer halb zerstörten Stadt betrifft. Daher wissen wir, dass etwas Bedeutendes in der Veröffentlichung des Vatikans vom Juni 2000 fehlt.

FC: Aber wohin müssen wir uns wenden, um das zu finden, was fehlt?

Pater Kramer: Wir beginnen unsere Nachforschung, indem wir das studieren, was andere, die das Dritte Geheimnis gelesen haben, darüber ausgesagt haben und diese Leute haben uns einige sehr aussagekräftige Anhaltspunkte gegeben. Zum Beispiel hat der verstorbene Malachi Martin das Geheimnis gelesen. Mir wurde die Geschichte von einem seiner ihm nahe stehenden persönlichen Freunde erzählt. Im Jahre 1960 fuhr Malachi Martin eines Tages im gleichen Wagen mit Papst Johannes XXIII und Kardinal Bea. Da waren also viel Personen in diesem Auto anwesend: der Fahrer, Papst Johannes XXIII, Kardinal Bea und Malachi Martin.

Nun, nachdem Malachi Martin nicht nur ein persönlicher Sekretär von Kardinal Bea, sondern auch zudem ein naher Mitarbeiter von Papst Johannes XXIII. war, war es kaum überraschend, dass sich Martin im Auto befunden hat. Und während dieser Fahrt im Auto hat Papst Johannes XXIII. ihm an diesem Tag im Jahre 1960das Geheimnis ausgehändigt. Es war auf ein Blatt Papier geschrieben nicht die vier Blätter, die vom Vatikan im Jahre 2.000 vorgezeigt wurden. Malachi las das Geheimnis sofort und bei vielen Gelegenheiten danach sprach er vom Dritten Geheimnis, obwohl er unter Eid geschworen hatte, den Inhalt nicht in detaillierter Weise preiszugeben. Aber wenn andere Leute die einzelnen Inhalte des Geheimnisses ansprachen, hat er schon mit «Ja» oder «Nein» im Bezug darauf geantwortet, ob sie Teil des Geheimnisses waren oder nicht.

FC: Können Sie uns dafür ein Beispiel geben?

Pater Kramer: Natürlich. So hat zum Beispiel Malachi in seinem letzten Live-Interview in den späten 90er Jahren während der Art Bell Show vor Millionen von Zuhörern gesagt, dass etwas schrecklich Entsetzliches im Dritten Geheimnis enthalten ist, und er gab zu, dass es definitiv einen Weltkrieg und ein großes Unglück geben wird, bei dem viele Menschen sterben werden. Aber, ergänzte er, es gibt etwas noch viel Schrecklicheres als das im Dritten Geheimnis, obwohl er nicht eindeutig sagte, was das sein würde. [Ergänzung des Verfassers: Pater Kramer spricht noch genauer über dieses schreckliche Ereignis später in diesem Interview]

FC: Wir haben schon seit geraumer Zeit Kenntnisse von Kommentaren von Papst Johannes Paul II., geäußert in Fulda, Deutschland, im Jahre 1980, die die wirklichen Inhalte des Dritten Geheimnisses betreffen. Was wissen Sie davon?

Pater Kramer: Ja, Papst Johannes Paul II. hat uns tatsächlich einen Hinweis bezüglich dessen gegeben, was die Inhalte besagen. Im November 1980 besuchte er auf seiner Deutschlandreise die Kathedrale in Fulda, und da sprach er zu einer kleinen Gruppe über das Dritte Geheimnis. Er wurde gefragt, warum das Geheimnis bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht worden sei, und er gab darauf einige Antworten.

Zuerst, sagte der Papst, sei es noch nicht veröffentlicht worden, weil mit dem Wissen darüber auch Verantwortung verbunden sei, aber viele Leute einfach aus purer Neugierde davon erfahren möchten. Also, um der Sensationslust zu entgehen, wollte er den Inhalt des Dritten Geheimnisses nicht veröffentlichen.

Aber dann und hier können wir sehen, dass das Geheimnis mehr als die Apostasie innerhalb der Kirche beinhaltet - sagte er auch, dass es genügen muss, wenn die Menschheit erfährt, dass ganze Regionen der Erde überschwemmt und Wassermassen große Regionen der Erde überfluten und viele Menschen von einer Minute zur nächsten sterben werden.

FC: Hat der Papst noch etwas anderes in Fulda gesagt?

Pater Kramer: Ja, er sagte, dass es noch einen weiteren Grund für ihn gäbe, das Dritte Geheimnis nicht zu veröffentlichen - und dies war ein Schlüsselhinweis in meiner Untersuchung der Frage, der darin bestünde,dass er die Kommunisten nicht ermutigen wollte, bestimmte Schritte einzuleiten. Nun auf welche Schritte könnte er sich beziehen? Wir können sicherlich davon ausgehen, dass diese eine Sache, die die Kommunisten zum Handeln ermutigen könnte, eine Verlautbarung dahingehend sein könnte, dass sie den Weltkrieg, den Malachi Martin in dem Art Bell Interview erwähnt hat, gewinnen werden.

FC: Aber wie wissen wir, dass die Darstellung dessen, was der Papst in Fulda 1980 geäußert hat, genau und richtig ist?

Pater Kramer: Einige Leute haben in Frage gestellt, ob Papst Johannes Paul II. wirklich diese Äußerungen über das Dritte Geheimnis in Fulda getätigt hat.
Zuerst einmal war eine Journalistin anwesend, die alle Aussagen des Heiligen Vaters aufgeschrieben und ein Transkript darüber in einem Magazin mit dem Titel Stimme des Glaubens veröffentlicht hat. Der Vatikan hat niemals die Genauigkeit dieser Zitate in diesem Artikel angezweifelt.
Dann gab es da noch einen zweiten Zeugen, einen deutschen Priester, der auch Wort für Wort aufgeschrieben hat, was der Papst zu jener Begebenheit geäußert hat. Und im Anschluss daran hat er sogar dem Papst von seiner wortgetreuen Mitschrift erzählt und der Papst hat sich bei ihm dafür bedankt.

Nun beherrsche ich die deutsche Sprache in Wort und Text und ich habe den deutschen Text von diesem deutschen Priester gelesen, als ich im Jahre 1983 in die Nähe von Fulda reiste. Die Mutter Oberin einer deutschen Ordensgemeinschaft zeigte mir den Text und er stimmte genauestens mit dem überein, welcher von der Journalistin veröffentlicht worden war. Also, entweder haben sie es per Stenographie mitgeschrieben oder sie hatten die Ansprache des Papstes mitgeschnitten, denn beide Texte waren Wort für Wort identisch. Daher denke ich nicht, dass Zweifel an der Seriosität und Authentizität der Äußerungen des Papstes in Fulda bestehen können.

FC: Aber wie passen die Äußerungen des Papstes in Fulda zu Aussagen in der Bibel und anderen Marianischen Erscheinungen, auf die sich Kardinal Ratzinger im Jahre 1984 bezieht?

Pater Kramer: Dies ist die Stelle, an der die Puzzleteile des Dritten Geheimnisses beginnen zusammenzupassen. Zuerst einmal, wenn man Bezug nimmt zu «anderen Marianischen Erscheinungen», die Kardinal Ratzinger erwähnt hat, gibt es da die anerkannte Marianische Erscheinung unser Lady of Good Success in Quito, Ecuador in den Jahren 1610 bis 1634 [Good Success bedeutet: "Guter Fortschritt bei Schwangerschaft und Geburt Jesu"]. Während dieser Erscheinung warnte die Heilige Jungfrau Maria ganz genau vor dem, was das Dritte Geheimnis voraussagt: eine große Apostasie innerhalb der Kirche. Unsere Heilige Jungfrau Maria sagte in Quito der Ehrwürdigen Mutter Mariana de Jesus Torres, dass … während weiter Teile des 20. Jahrhunderts die Kirche einer großen Häresie unterliegen wird. Das Heilige Sakrament der Ehe «wird attackiert und profaniert», und «die Freimaurerei, die dann die Macht innehaben wird, wird ungeheuerliche Gesetze beschließen mit dem Ziel, dieses Sakrament zu zerstören, was es jedem erleichtern wird, in Sünde zu leben, jeden ermutigen wird, uneheliche Kinder zu zeugen, die somit ohne den Segen der Kirche auskommen müssen.» Zudem warnte die Heilige Jungfrau Maria, dass «der Christliche Geist rapide zu Grunde gehen wird und somit das wertvolle Licht des Glaubens erlöschen wird, bis der Punkt erreicht wird, an dem ein fast vollständiger und allgemeiner Verfall der Sitten und Gebräuche vorherrschen wird, und dies wird zu einem Mangel an Priestern und anderen religiösen Berufungen führen... »

Weiter warnte die Heilige Jungfrau Maria, dass während dieser Zeit «Unschuld nicht mehr bei Kindern gefunden werden wird, noch Sittsamkeit bei Frauen» und dass «der säkulare (Diözesan) Klerus sehr zu wünschen übriglassen wird, weil Priester nachlässig bezüglich ihrer heiligen Pflichten sein werden... Der Verlust eines Prälaten und geistlichen Führers, der sie mit väterlicher Liebe, Güte, Stärke, Weisheit und Klugheit leiten würde, wird dafür sorgen, dass viele Priester ihren Glauben verlieren und somit ihre Seelen in größter Gefahr sein werden.» www.michaeljournal.org/goodsuccess.htm

Aber dann, direkt parallel zu dem Triumph des Unbefleckten Herzens, stellte die Heilige Jungfrau Maria fest, dass diese schwärzeste Zeit in der Kirchengeschichte «das Nahen meiner [=ihrer] Stunde kennzeichnen wird» und dass Gott schließlich «diese bedrohlichen Zeiten zu einem Ende bringen wird, indem er dieser Kirche einen Prälaten schicken wird, der den Glauben seiner Priester wieder herstellen wird». Also sehen wir hier eine enge Parallele zu dem, was zweifelsfrei im Dritten Geheimnis offenbart wird bezüglich der Apostasie der Kirche, der schließlich die Weihe Russlands, Russlands Bekehrung und «letztendlich» der Triumph des Unbefleckten Herzens folgen wird. Soviel haben die Fatima-Gelehrten bisher schon das Dritte Geheimnis betreffend vermutet. gjw

Entnommen aus: Schweizerisches Katholisches Sonntagsblatt; Nr. 21 vom 19. Oktober 2014. Es folgt Nr. 22 vom 2. Nov. 2014:
www.schmid-fehr.ch/…/zeitschriftenve…

FC: Aber was ist nun mit den anderen Teilen des Dritten Geheimnisses, auf die Papst Johannes Paul II. und Malachi Martin hingedeutet haben, und zwar denen, die nicht nur die spirituelle Geißelung, sondern auch eine materielle Züchtigung und einen Weltkrieg beinhalten?

Pater Kramer: Dies ist genau die Stelle, an der die Marianischen Erscheinungen das Puzzle komplettieren, indem eine materielle Züchtigung der spirituellen Geißelung hinzugefügt wird. 1973 und einige Jahre danach erschien die Heilige Jungfrau Maria in Akita, Japan, in einer Reihe von Erscheinungen, die vom Bischof vor Ort nach achtjähriger Untersuchung als authentisch anerkannt wurden. Hervorzuheben ist hier, dass Kardinal Ratzinger, als Präfekt der Glaubenskongregation, die Erscheinungen 1988 als glaubwürdig eingestuft hat, und er hatte offensichtlich Kenntnis von diesen Erscheinungen, als er das Interview im «Jesus Magazin» gab.

Tatsache ist, dass «Catholic World News» am 11. Oktober 2001, berichtete, dass Howard Dee, der frühere philippinische Botschafter des Vatikans, in einem Interview, welches er 1988 mit «Inside the Vatican» führte, gesagt hatte, dass «Bischof Ito [der ansässige Bischof von Akita, mittlerweile verstorben] sich sicher war, dass Akita eine Fortführung von Fatima sei, und Kardinal Ratzinger hat mir gegenüber persönlich bestätigt, dass diese zwei Botschaften von Fatima und Akita, vom Grundsatz her gleich waren.» Der gleiche «Catholic World News» Artikel gab zudem an, dass «Bischof Ito und Kardinal Ratzinger beide bekannt gaben, dass die Botschaften und Vorgänge in Akita einen übernatürlichen Ursprung besäßen und daher als «glaubenswürdig» einzustufen seien.

Mit diesen verblüffenden Bekenntnissen von Kardinal Ratzinger im Hinterkopf, können wir das, was Unsere Heilige Jungfrau von Akita zu Schwester Agnes Katsuko Sasagawa am 13. Oktober 1973, dem Jahrestag des Sonnenwunders, sagte, näher betrachten, und lassen Sie mich dies wörtlich wiedergeben:

«Wie ich dir gesagt habe, wird der Vater im Himmel eine furchtbare Strafe über die ganze Menschheit kommen lassen. Es wird eine Strafe sein, die schrecklicher sein wird als die Sintflut, so schrecklich, wie sie noch nie vorher zu sehen war. Feuer wird vom Himmel fallen und wird einen Großteil der Menschheit ausradieren, die Guten ebenso wie die Bösen, sie wird weder Priester noch Gläubige auslassen. Die Überlebenden werden sich in einer solch desolaten Lage wiederfinden, dass sie die Toten beneiden werden. Die einzige Waffe, die du haben wirst, wird der Rosenkranz und das Zeichen sein, das von meinem Sohn zurückgelassen wurde [das Messopfer]. Bete jeden Tag den Rosenkranz. Mit dem Rosenkranz bete für den Papst, die Bischöfe und die Priester.»

«Das Werk des Teufels wird sogar in die Kirche Einzug halten und zwar auf solche Weise, dass man sehen wird, wie Kardinäle gegen Kardinäle, Bischöfe gegen Bischöfe sein werden. Die Priester, die mich verehren, werden von ihren Mitbrüdern verhöhnt und abgelehnt werden... Kirchen und Altäre werden gebrandschatzt; die Kirche wird voll von denen sein, die Kompromisse akzeptieren und der Dämon wird viele Priester und geweihte Seelen dazu bringen, den Dienst Gottes zu verlassen.»

Also sehen wir hier die Kombination von zwei Teilen in einer anerkannten Marianischen Erscheinung: Eine materielle Katastrophe und eine spirituelle Katastrophe. Wir sehen die Apostasie in der Kirche, auch bereits vorhergesagt von «Our Lady of Good Success» (Quito, 1634), verbunden mit einem katastrophalen Ereignis, das zu einer Züchtigung der ganzen Welt führen wird.

Nun, wie ich gerade festgestellt habe, hat Kardinal Ratzinger dem ehemaligen philippinischen Botschafter des Vatikans gegenüber zugegeben, dass die Botschaft von Fatima und die Botschaft von Akita grundsätzlich die gleiche ist. Jedoch machen weder die ersten zwei Teile des Geheimnisses von Fatima noch die Version des Dritten Geheimnisses, welches im Jahre 2000 veröffentlicht worden ist, Aussagen darüber, was die Heilige Jungfrau in Akita gesagt hat. Tatsache ist, dass wir keine Worte von der Jungfrau Maria haben, die an die Vision des Dritten Geheimnisses gebunden sind. Wir sehen aber trotzdem Flammen, die aus den Händen eines Rache-Engels auf die Erde niedergehen, und die Jungfrau Maria diese Flammen abwehrt, während der Engel «Buße, Buße, Buße» ruft. Ich möchte auf die Parallele hinweisen, dass der höchste Engel in der Erscheinung von «Our Lady of Knock» (Irland) ein Schwert schwingt.

Aber wird es eine Zeit geben, in der Unsere Liebe Frau nicht mehr in der Lage sein wird, die verzehrenden Feuer [und das Schwert] der Himmlischen Gerechtigkeit aufzuhalten? Dies ist genau das, vor dem Unsere Liebe Frau von Akita 1973 gewarnt hat, auf den Tag genau 56 Jahre nach dem Sonnenwunder.

Offensichtlich, also muss das, was die zwei Erscheinungen Fatima und Akita «grundsätzlich gleich» macht, in den fehlenden Worten Unserer Lieben Frau von Fatima gefunden werden, die mit denen von Unserer Lieben Frau von Akita übereinstimmen. Diese müssten die gleichen «Worte der Jungfrau Maria» sein, die der Vatikan 1960 zurückgehalten hat, als er der Welt mitgeteilt hat, dass das Dritte Geheimnis nicht veröffentlicht werden würde, wie jedermann erwartet hat.

FC: Das ist wirklich erstaunlich. Aber was ist mit der genauen Frage darüber, ob die Strafe einen Weltkrieg beinhaltet, neben weiteren Katastrophen, die die Kirche und die Welt heimsuchen werden?

Pater Kramer: Diesbezüglich finden wir einige Teile des Puzzles in den Marianischen Erscheinungen wieder. Ich beziehe mich dabei auf die Botschaften Unserer Lieben Frau an Schwester Elena Aiello, die im Jahre 1961 gestorben ist Sie war sehr bekannt für die Offenbarungen, die sie von Unserer Lieben Frau erhalten hat und wurde von Papst Pius XII. sehr ernst genommen. Unsere Liebe Frau offenbarte ihr, dass Russland einen plötzlichen Krieg führen und dabei ganz Europa überrennen wird. Dies, so erscheint es jedenfalls, ist sicherlich genau das, was Papst Johannes Paul vermeiden wollte, indem er das Dritte Geheimnis nicht enthüllte. Wie er in Fulda sagte, würde es die Kommunisten dazu ermutigen, bestimmte Schritte zu unternehmen - mit anderen Worten, Krieg gegen den Westen zu führen.

FC: Aber was ist mit der Entgegnung, dass Russland keine solche Bedrohung mehr darstellt, jetzt, wo «der Kommunismus nicht mehr existiert»?

Pater Kramer: Wenn Sie die russischen Veröffentlichungen lesen, wie ich es tue, werden Sie sehen, dass innerhalb von Russland kein Geheimnis daraus gemacht wird, was dort gerade von statten geht. Dort nimmt eine neo-stalinistische Diktatur Gestalt an und russische Journalisten klagen über diese Diktatur und stellen offen die Frage, warum, wenn es doch angeblich eine Demokratie in Russland gibt, Herr Putin unverhohlen und offen einen Krieg gegen die westlichen Demokratien plant.

Und ganz offensichtlich führen alle Beweise zu der Schlussfolgerung, dass Russland tatsächlich einen Krieg gegen den Westen plant. Putin rühmt öffentlich Russlands neue ICBMs, die den Kurs mitten im Flug ändern und somit alle Raketenabwehrsysteme umgehen können. Russland steht außerdem sehr im Bunde mit dem kommunistischen China, mit dem es eine massive militärische Allianz geschlossen hat wie auch mit anderen kommunistischen Nationen in der Welt. Sogar auf Regierungsebene der USA wurde erkannt, dass Russland und China diejenigen sind, die terroristische Staaten unterstützen, weil der Terrorismus einfach eine Taktik darstellt, die dazu benutzt wird, den Westen abzulenken, zu schwächen und in den Schlaf zu wiegen, was die wirkliche Bedrohung seiner Sicherheit angeht.

Zu diesem Punkt gibt es noch eine weitere unglaubliche Prophezeiung im 19. Jahrhundert, die das zusammenfasst, was im Dritten Geheimnis steht. Ich nehme nicht an, dass diese anerkannt ist, aber sie passt zum restlichen Bild. Es gab da ein Buch, in Französisch geschrieben, zusammengetragen von einem Priester in Frankreich namens Pater Fattecelli oder Fatticioli. Ich habe zwar den Text nicht gelesen, aber ihn auf Audiokassette vorgetragen gehört. Der Name des Buches lautet «Day of Wrath: The Hand of God Upon An Empire». Die Offenbarungen wurden einem armenischen Juden bekannt gegeben, einem Zacharias, welcher später zum katholischen Glauben konvertiert ist. Dieses Buch, in den Jahren um 1850 veröffentlicht, enthält Offenbarungen (an Zacharias in den Jahren um 1840 gerichtet), die Bezug auf die genauen Dimensionen des kommunistischen Reiches, Russland sowie China und die Satellitenstaaten, nehmen. Diese Offenbarung sagt aus, dass es eine Expansion… geben würde. prophecyinthemaking.blogspot.co.at/2014/04/day-of-wrath.html

Dann, sagt die Prophetie, würden die Kommunisten den Westen besiegen, indem sie ihre Raketen abfeuern - sie würden «ihre Raketen abfeuern», man stelle sich vor, dass das Wort «Raketen» 1840 tatsächlich Benutzung fand! Sie würden mit ihren Raketen die Küsten Nordamerikas erreichen - aus Richtung Russland und China - und die westliche Welt würde einer Knechtschaft anheimfallen, nach welcher der Erstgeborene der Hölle die Erde regieren wird». Noch einmal möchte ich betonen, dass diese Offenbarung nicht anerkannt worden ist, sondern nur, dass sie mit den anderen Anhaltspunkten bezüglich der großen Katastrophen übereinstimmt, die im Dritten Geheimnis vorhergesagt werden.

Und diese Prophezeiung an Zacharias würde erklären, was Malachi Martin während der «Art Bell Show», die ich bereits erwähnt habe, gesagt hat. Malachi sagte zu jenem Zeitpunkt, dass ein schreckliches Unheil im Dritten Geheimnis angekündigt sei - noch schrecklicher als der Dritte Weltkrieg. Und diese entsetzliche Sache, auf die Malachi Martin sich bezog, war dies: Nachdem Russland den Krieg gewinnt, würde es erscheinen, als ob der Teufel Christus besiegt hätte.

FC: Vielleicht ist dieser Weltkrieg, dieses Abfeuern der Nuklearraketen das, was Unsere Liebe Frau von Akita meint, wenn sie von Feuer spricht, das vom Himmel fällt und einen großen Teil der Menschheit ausradiert. Schließlich ist Japan der Ort, an dem es über Hiroshima und Nagasaki Feuer vom Himmel regnete. [Der Blinde Jüngling: "Eine Sonne wird fallen"]

Pater Kramer: Das erscheint zwar logisch, ist aber nicht ganz korrekt. Das Feuer, das vom Himmel regnet, wird ein übernatürliches Phänomen sein, wie vorausgesagt von Schwester Elena Aiello und der Seligen Anna Maria Taigi.

Aber lassen Sie uns einen Blick auf ein weiteres Detail werfen, damit unser Puzzle komplett wird: die Offenbarungen an Anna Katharina Emmerick, die von 1774 bis 1824 gelebt hat. Sie wurde im Oktober 2004 von Johannes Paul II. seliggesprochen.

In den Offenbarungen an die selige Anna Katharina Emmerick offenbart Unsere Liebe Frau, dass es eine falsche Kirche der Finsternis geben wird, während die wahre Kirche weiterhin existieren wird. Diese falsche Kirche wird eine ökumenische Kirche sein. Sie wird alle kirchlichen Gemeinden und Sekten vereinen. Und es wird einen falschen Papst und einen wahren Papst geben, die beide zur gleichen Zeit regieren werden, genauso wie es während des Großen Westlichen Schismas im 14. Jahrhundert war. Sogar die nicht-christlichen Religionen werden eine gewisse Zugehörigkeit zu dieser weltweiten «universellen» Pseudo-Kirche verspüren. (Anton Angerer "Feuerrad Apokalypse" 2014, Seite 28 ff)
Erstaunlicherweise hat Papst Pius X. in seinem apostolischen Brief an die Sillon-Bewegung in Frankreich genau dieses Erscheinen dieser falschen Religion vorausgesagt, als er von «der großen Apostasie» sprach, «die in jedem Land organisiert wird mit dem Ziel, eine Eine-Welt-Kirche zu etablieren, die weder Dogmen, noch eine Hierarchie, noch Disziplin des Geistes, noch eine Zügelung der Leidenschaften besitzt und die unter dem Deckmantel von Freiheit und Menschenwürde, die Herrschaft einer legalisierten Durchtriebenheit und Gewalt und die Unterdrückung der Schwachen und all jener, die sich plagen und leiden, wieder in die Welt bringen wird, falls eine solche Kirche an die Macht gelangen würde.

Es wird der globale Flächenbrand mit dieser falschen Eine-Welt-Kirche, die als Gegner der wahren Kirche aufkommen wird, in Verbindung gebracht.

Wir täten gut daran, uns daran zu erinnern, was P. Malachi Martin selber im Jahre 1997 gesagt hat, nämlich dass alles nach weniger als 20 Jahren beendet sein wird. Betrachtet man, wie die Dinge in der katholischen Kirche und der Welt ablaufen, braucht man kein Prophet zu sein oder andere Offenbarungen zu konsultieren, die über die anerkannten, die uns gegeben wurden, hinausgehen, um zu sehen, dass diese Vorhersage sehr realistisch ist. (Quelle: Schweizerisches Kath. Sonntagsblatt Nr. 22; vom 2. November 2014) Fatima Crusader 82, Sommer 2006, www.fatima.org

FC: Aber wann, falls überhaupt, wird das Dritte Geheimnis öffentlich bekannt werden?

Pater Kramer: Natürlich wird es eröffnet werden, denn der Mensch kann kein Geheimnis für immer verschweigen, welches Gott persönlich seiner Heiligen Mutter anvertraut hat zum Wohle der ganzen Menschheit. Die Frage ist also nicht, ob es, sondern wann es letztlich eröffnet werden wird. Ohne Anspruch auf irgendeine prophetische Akkuratesse erheben zu wollen, kann ich dennoch kundtun, dass, als ich 1991 in Fatima war, ich darüber informiert wurde, dass die Karmeliterinnen von Fatima von Schwester Lucia und ihren Mitschwestern im Kloster in Coimbra folgende Nachricht erhalten haben:

"Die Mutter Gottes ist Schwester Lucia einige Zeit vor Beginn des Mai 1991 erschienen und hat ihr mitgeteilt, dass das Dritte Geheimnis während des Verlaufes eines großen Krieges enthüllt werden wird".

Also, der Krieg wird ausbrechen, es wird ein plötzlicher Krieg sein, ein Blitzkrieg, und die wahre Kirche wird in den Untergrund getrieben werden. Aber wenn der Papst dann zu Kriegsbeginn realisieren wird, dass es keinen Sinn mehr macht, das Dritte Geheimnis geheim zu halten, weil die Russen ihren [Schach-]Zug bereits getätigt haben, wird er den fehlenden Text des Dritten Geheimnisses enthüllen.

Der Papst wird [bei Ausbruch des Krieges] nicht mehr in der Lage sein, die Weihe rechtzeitig durchzuführen, weil die Katastrophe zu plötzlich kommen wird. Die Vorwarnung wird zu kurz sein, deshalb wird der Papst die Weihe Russlands nicht mehr rechtzeitig in die Wege leiten können. Er wird sich verstecken müssen. ... aus einem zerstörten Rom fliehen, genau wie Papst Pius X. es vorhergesehen hat, und wird dann schließlich gejagt und gefasst werden, wie es die Vision des Dritten Geheimnisses darstellt - was, Gott behüte, hoffentlich nicht passieren wird. Aber falls sich dies so ereignet, wird dieser Papst von den feindlichen bewaffneten Truppen gejagt und getötet werden, genauso, wie es in der Vision gesehen wurde.

FC: Also, welcher Papst wird es sein, der Russland Ihrer Meinung nach weihen wird?

Pater Kramer: Was diesen Punkt angeht, möchte ich mich auf das Zeugnis des stigmatisierten RömersAntonio Ruffini berufen. Papst Pius XII. hat die Einweihung einer Kapelle autorisiert, und zwar genau an jener Stelle, an der Ruffini die Stigmata auf der Via Appia erhalten hat und Pater Tomaselli, der Wundertäter, hat zudem ein Büchlein darüber geschrieben - eine kurze Darstellung des Lebens von Ruffini. Ich habe Ruffini selber viele Jahre lang gekannt. Anfang 1990 wurde Ruffini in seinem Haus geradeheraus gefragt: «Ist Papst Johannes Paul II. der Papst, der die Weihe Russlands durchführen wird?» Er antwortete: «Nein, es ist nicht Papst Johannes Paul. Es wird auch nicht sein direkter Nachfolger sein, aber derjenige, der danach kommen wird. Er wird derjenige sein, der Russland weihen wird.» Das heißt also, dass Papst Benedikts Nachfolger (priv. Anmerkung: Petrus, Franziskus ist nicht Benedikts Nachfolger) derjenige sein wird, der während dieses angekündigten Krieges und der Verfolgung der Kirche die Weihe letztendlich durchführen wird. Dann wird die Wiederherstellung [der Kirche] und der Triumph des Unbefleckten Herzens beginnen.

FC: Wie würden Sie nun all dies zusammenfassen?

Pater Kramer: Ausgehend von den Beweisen, die wir besprochen haben, scheint zumindest dies klar zu sein: Die Kirche wird eine große Apostasie (Glaubensabfall) durchmachen wie auch viele ihrer Mitglieder, was sowieso schon jetzt sich zeigt. Dann wird ein Weltkrieg stattfinden, im Zuge dessen ein großer Teil der Menschheit sterben wird, die Kirche wird so sehr verfolgt werden wie noch nie zuvor und wird in den Untergrund getrieben werden, und Rom selbst wird möglicherweise zerstört werden. Dies ist das Szenario, das am genauesten mit der Vision des Dritten Geheimnisses übereinstimmt, in der der Papst exekutiert wird und herausragende Kirchenmänner und Laien in einer halb zerstörten Stadt abgeschlachtet sein werden. Und deshalb hat Kardinal Ratzinger, als er vom Dritten Geheimnis im Jahre 1984 gesprochen hat, die Gefahren «für den Glauben und das Leben der Christen, und damit einhergehend für [das Leben in] der Welt» erwähnt hat. Beide Seiten, die Kirche und die Welt, werden eine Katastrophe erleben. Ausgehend von Kardinal Ratzingers Zugeständnis, dass Fatima und Akita grundsätzlich die gleiche Aussage haben, macht jede andere Schlussfolgerung keinen Sinn.

Wenn man daher die Erscheinungen von «Our Lady of Good Success» (Quito, 1634), der Muttergottes von Fatima und Unserer Lieben Frau von Akita, bedenkt, ebenso wie die Aussagen von Papst Johannes Paul II. in Fulda, die Äußerungen von Kardinal Ratzinger, von Kardinal Ciappi und die Enthüllungen von Malachi Martin, addieren sie sich zu folgender Summe zusammen:

Der Glaubensabfall in der Kirche wird zu einer schrecklichen Katastrophe führen, bei der der größte Teil der Weltbevölkerung ausgelöscht werden wird, und das von einem Moment zum nächsten.

FC: Gibt es dann also keine Hoffnung?

Pater Kramer: Ganz im Gegenteil, wie schon Our Lady of Good Success sagte, gibt es großen Anlass zur Hoffnung, auch wenn wir das Schlimmste nicht vermeiden können. Tatsächlich hat die Muttergottes von Fatima selbst gesagt, dass ihr Unbeflecktes Herz triumphieren wird, egal wie spät die Weihe Russlands letztendlich erfolgen wird.

Sobald das Schlimmste passieren wird, werden die früheren katholischen Nationen ihren Glauben neu entdecken, und zwar während der Verfolgung und der Verwüstung der Welt durch den Krieg. Dann wird der Papst nämlich Russland dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen, und Russland wird sich bekehren. Die asiatischen und islamischen Invasoren werden aus Europa hinausgetrieben werden mit Hilfe der bekehrten russischen Invasoren. Siehe die Prophezeiung vom hl. Don Bosco, erläutert in Fatima: «Tragödie und Triumph», (S. 319-355). Gott wird eingreifen, und wir werden dann den Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens sehen.

FC: Aber folgende Frage bleibt bestehen: Da die Prophezeiungen unserer Lieben Frau immer noch an Bedingungen geknüpft sind, werden wir die schlimmsten Auswüchse jener Prophezeiungen vermeiden, bevor ihr Triumph stattfinden wird? Oder werden wir die vollen Konsequenzen erst erleiden müssen?

Der Ausgang wird vollkommen davon abhängen, ob der Papst und die Bischöfe das tun, was die Muttergottes von Fatima verlangt hat, und das wiederum hängt von den Bischöfen, Priestern, den Frommen und dem Kirchenvolk ab, ob sie genügend beten und Buße tun und ihr eigenes Leben dementsprechend bessern. gjw

www.theologisches.info/gesund1.htm

Pater Kramer erwähnt oben die „Stimme des Glaubens“.

Dem Einsender der Zuschrift liegt das Original dieser Zeitschrift vor. Nachfolgend die wörtliche Wiedergabe der Worte Johannes Pauls II. in Fulda:

Nr. 10/81 Stimme des Glaubens 20. Mai 1981

Herausgeber: VOX FIDEI

Verantwortlich für den Inhalt: Dr. Philipp Küble

(Die Zeitschrift erscheint nicht mehr!)

Papst Johannes Paul II.:

Die große Prüfung kann nicht mehr abgewendet werden

Als Papst Johannes Paul II. in Fulda war, wurden ihm in einer engeren Runde verschiedene Fragen gestellt: Das 3. Geheimnis von Fatima, Handkommunion, die nächste Zukunft u. a. Einer der Teilnehmer hat ein Gedächtnisprotokoll angefertigt. Name und Beglaubigung liegen der Redaktion vor. Nachfolgend ein Auszug aus dem Protokoll:

Frage: Was ist mit dem 3. Geheimnis von Fatima? Dieses sollte ja 1960 schon veröffentlicht werden?"

Der HI. Vater: „Wegen des schweren Inhalts, um die kommunistische Weltmacht nicht zu gewissen Handlungen zu animieren, zogen meine Vorgänger im Petrusamt eine diplomatische Abfassung vor.Außerdem sollte es ja jedem Christen genügen, wenn er Folgendes weiß: Wenn zu lesen steht, daß Ozeane ganze Erdteile überschwemmen, daß Menschen von einer Minute auf die andere abberufen werden, und das zu Millionen, dann sollte man sich wirklich nicht mehr nach der Veröffentlichung dieses Geheimnisses sehnen.

Viele wollen nur wissen, aus Neugierde und Sensationslust, vergessen aber, daß Wissen auch Verantwortung bedeutet. So bemühen sie sich nur, ihre Neugierde zu befriedigen. Das ist gefährlich, wenn man gleichzeitig nichts tun will; da man sagt, man kann nichts machen gegen das Übel.“ Da griff der Papst zum Rosenkranz und sagte: „Das ist die Arznei gegen dieses Übel. Betet, betet und fragt nicht weiter. Alles andere vertraut der Gottesmutter an.“

Frage: „Heiliger Vater, Sie teilen Handkommunion aus?“

Der Hl. Vater: „Ja, es existiert ein apostolisches Schreiben, daß die Existenz dieser Sondergenehmigung rechtens ist. Ich aber sage, dass ich nicht dafür bin und ich es auch nicht empfehlen kann. Aber da die Sondergenehmigung hier existiert und es der Wunsch der einzelnen Diözesan-Bischöfe war, habe ich mich den Gegebenheiten dieser Diözesen untergeordnet.“

Frage: „Wie geht es weiter in der Kirche?“

Der Hl. Vater: „Wir müssen uns wohl in Bälde auf große Prüfungen gefaßt machen, ja, die sogar den Einsatz unseres Lebens fordern können und die Ganzhingabe an Christus und für Christus! Es kann gemildert werden durch Euer und Unser Gebet, aber nicht mehr abgewendet werden, weil nur so die wirkliche Erneuerung der Kirche kommen kann. Wie oft schon wurde im Blut die Erneuerung der Kirche geboren. Nicht anders wird es auch diesmal geschehen. Seien wir stark und bereiten wir uns vor und vertrauen wir auf Christus und seine Heilige Mutter. Beten wir viel und oft den Rosenkranz.“

+++

Anmerkung: Wir sehen, dass das Buch der Wahrheit genau mit Vorstehendem übereinstimmt.

 

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